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Winkelfehlsichtigkeit

Die Winkelfehlsichtigkeit ist eine Augenkoordinationsstörung, bei der beide Augen in ihrer natürlichen Stellung nicht genau parallel ausgerichtet sind. Dabei können die Augen nach aussen, innen, oben oder unten voneinander abweichen. 

Damit keine störenden Doppelbilder beim Sehen entstehen, werden diese Abweichungen durch entsprechende Muskeleinstellungen ausgeglichen. Dies kostet mitunter viel Energie und Ausdauer. Ist der Organismus dadurch überfordert kann es zu unterschiedlichsten Begleiterscheinungen kommen. Es kann die Sehleistung und das räumliche Sehvermögen herabgesetz sein. Erhöhte Lichtempfindlichkeit, häufige Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und körperliche Fehlhaltungen sind nur einige Erscheinungen, die möglich sind.

Gemessen wird die Winkelfehsichtigkeit nach einer genau definierten Testanordnung, der sogenannten Mess- und Korrekturmethode nach Hans-Joachim Haase, kurz MKH genannt. Die Korrektion erfolgt einfach durch Brillengläser mit einem zur normalen Glasstärke zusätzlichem prismatischen Schliff. Von aussen ist kein Unterschied zu normalen Brillengläsern zu erkennen.

Je nach Art und Stärke der Winkelfehlsichtigkeit, gibt es aus dem Tätigkeitsfeld der Funktionaloptometrie alternative Möglichkeiten zur Verbesserung möglicher Beschwerden. Hier z.B. nur die Möglichkeit von Visulatraining genannt.

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